Der Stahlstich

„Der Stahlstich, auch Siderographie genannt, ist ein grafisches Tiefdruckverfahren, das vor allem zur Herstellung von Banknoten, Briefmarken und für den Druck von Illustrationen eingesetzt wurde (und für Banknoten noch heute verwendet wird). Ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem Kupferstich war die Möglichkeit, Kopien in nahezu unbegrenzter Zahl zu erstellen.“ zitiert aus: Wikipedia

Sitemap – Navigation durch 177 Webkapitel

Der Stahlstich zählt zur Kategorie der „trockenen Verfahren“. Informationen dazu bietet auch diese Website:
Veredelungslexikon der HTWK Leipzig

Schiller-Galerie komplett Bild 08.jpg
Charaktere aus Schiller’s Werken, gezeichnet von Friedrich Pecht und Arthur von Ramberg. Funfzig Blätter in Stahlstich mit erläuterndem Text von Friedrich Pecht. F. A. Brockhaus, Leipzig, 1859, Gemeinfrei, Link

„Die Zeichnung wird mit dem Grabstichel in eine enthärtete Stahlplatte graviert oder auch – wie bei der Radierung – geätzt. Die nach dem Stechen gehärtete Stahlplatte wird auf eine weiche Stahlwalze durch Abrollen übertragen, um mit dieser anschließend gehärteten Walze wiederum eine neue weiche Stahlplatte zu prägen, die dann wieder gehärtet wird. Das Verfahren eignet sich auch für sehr feine, kleine Darstellungen, erreicht aber nicht die satte Tiefe des Kupferstichs.“
zitiert aus:  Wikipedia


➥ Hier geht’s zur Sitemap / Kapitelübersicht

 4,455 total views,  1 views today