Die Innenseite einer Saft- oder Milchtüte ist kunststoffbeschichtet und daher haftet darauf die Druckfarbe nicht. Ritzt man nun eine Zeichnung mit der Radiernadel in diese Oberfläche, legt man die darunter liegende Papierschicht frei, die Farbe annimmt.

Mit diesem Verfahren lassen sich z.B. im Schulunterricht sehr kostengünstig Kaltnadelradierungen herstellen.

Für den Druck wurde auf einer Website eine Pasta-Nudelmaschine empfohlen. Nehmen Sie als Druckfarbe wasserlösliche Linoldruckfarbe, kann die Maschine wieder leicht gereinigt werden. Bastelfilz über und unter dem angefeuchteten Papier ergibt bessere Druckergebnisse und verhindert zudem ein Verschmutzen der Druckpresse.

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