Digital hergestellte Negative

Herstellungsverfahren der Kontaktnegative

Zur Belichtung von Edeldrucken mit UV-Lampen benötigt man in der Regel Kontaktnegative. Diese kann man mit einem Laser- oder Farbtintendrucker ausdrucken.
Dabei ist ein Farbtintendrucker die bessere Wahl, weil die Farbpartikel (im Gegensatz zum Farblaser) durchscheinend sind.

UV-Licht lässt sich schwer mit blautonigen oder violetten Negativen blockieren. Geeignet sind Negative im komplementären Rot-Orange- Gelb- oder Grünton.

Ich besitze einen Tintenstrahldrucker von Brother, der auch A3 bedrucken kann. Nun gibt es jedoch keine bedruckbaren Folien in diesem Format. Es sind jedoch Laminierfolien im A3-Format erhältlich, die innen leicht angeraut sind. Diese sind doppellagig. Ich habe sie daher getrennt und etwas kleiner geschnitten, sodass sie bedruckt werden können.

Möglich wäre auch größere Folien mit einer Gelatineschicht zur besseren Farbannahme zu imprägnieren.


Anmerkungen:
Diese Onlineversion basiert auf dem ersten Buchmanuskript von 1997. Die Website ist mit dem Buch nur noch in Ansätzen vergleichbar, enthält nur einen Teil der Informationen vom Buch und kann auch nicht korrigierte Fehler enthalten. Während die einzelnen Seiten dieses Webauftritts oft nur wenige, kurze Absätze enthalten, ist das Buch aktuell zweispaltig und mit minimalem Rand auf 232 DIN-A4-Seiten bedruckt, weil die zahlreichen Informationen nur noch so zwischen zwei Buchdeckel passen. Das Buch enthält nur wenige Illustrationen, dafür umso mehr „Input“. Als ergänzender ‚Bildspeicher‘ dient dieser Onlineauftritt. Nun ist das Buch in der mehrfach korrigierten und erweiterten 7.Auflage aus dem Jahr 2020 erhältlich.

Sicherheitshinweis:
Informieren Sie sich vor der Anwendung der Rezepturen unbedingt auch aus anderen Quellen! Beachten Sie das Kapitel ➥ Vorsicht Chemie!
Die Rezepturen sind der (historischen) Fachliteratur entnommen und wurden erst teilweise selbst getestet. Die Rezepturen können (Übertragungs-)Fehler enthalten.
Quellenangaben zur Herkunft der Rezepturen sind im Buch enthalten. Ich empfehle dringend, sich nicht allein auf die Angaben zu verlassen, die auf dieser Internetseite angezeigt werden, sondern sich vor Anwendung der Rezepturen stets die Etiketten, Warnhinweise und Anleitungen durchzulesen, die mit den Chemikalien geliefert werden und fachkundigen Rat einzuholen. Chemikalien (und auch Naturstoffe) können karzinogen, erbgutschädigend und gesundheitsschädlich sein. Verwenden Sie Schutzmaßnahmen.

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