Digital hergestellte Negative

Zur Belichtung von Edeldrucken mit UV-Lampen benötigt man in der Regel Kontaktnegative. Diese kann man mit einem Laser- oder Farbtintendrucker ausdrucken.
Dabei ist ein Farbtintendrucker die bessere Wahl, weil die Farbpartikel (im Gegensatz zum Farblaser) durchscheinend sind.

UV-Licht lässt sich schwer mit blautonigen oder violetten Negativen blockieren. Geeignet sind Negative im komplementären Rot-Orange- Gelb- oder Grünton.

Ich besitze einen Tintenstrahldrucker von Brother, der auch A3 bedrucken kann. Nun gibt es jedoch keine bedruckbaren Folien in diesem Format. Es sind jedoch Laminierfolien im A3-Format erhältlich, die innen leicht angeraut sind. Diese sind doppellagig. Ich habe sie daher getrennt und etwas kleiner geschnitten, sodass sie bedruckt werden können.

Möglich wäre auch größere Folien mit einer Gelatineschicht zur besseren Farbannahme zu imprägnieren.


Zur Sitemap / Kapitelübersicht der Website

Mehr Informationen zum Thema und zu den Verfahren finden Sie in meinem Buch „Neue und alte Techniken der Radierung und der Edeldruckverfahren – ISBN 978-3-98217650-5, erhältlich in der aktuellen 7.Auflage (Stand 2020) mit 232 Seiten.
Diese Website basiert auf dem Ur-Manuskript vor der ersten Auflage und somit auf dem – stellenweise gekürzten – Stand von 1997. Die erste Buchauflage erschien 2004 und wurde mehrfach stark überarbeitet, ergänzt und erweitert. Diese Website stellt nur einen – durchaus umfangreichen – „Appetithappen“ dar und ist mit dem Buch nur noch in Ansätzen vergleichbar.
➥ Wege zum Buch

 4,552 total views,  4 views today