Hohlscheibenwelt-Cyanotypie IV

Cyanotypie auf Leinwand 40×40 cm
Billigleinwand mit heißem Wasser abgewaschen, mit Kleister vorpräpariert und trocknen lassen. Cyanotypielösung aufgesprüht, Lasernegativ  (A4) aufgelegt, dazu Hohlkammerplatten. Im Sonnenlicht 1 h belichtet und abgewaschen. Die Kleistergrundierung war keine gute Idee – ein großer Teil der Cyanotypie wurde mit abgewaschen. Von der Fotografie war nichts mehr zu sehen. Partiell frisch aufgesprüht, Tanninpulver und Kurkuma aufgestäubt und Beißzange aufgelegt, belichtet und nach 40′ abgewaschen. Mit Wasserstoffperoxid oxidiert (abgedunkelt). Nun war die Struktur des Sprayens zum Teil zu dunkel. Mit Oxalsäure Teile des Bildes aufgehellt. Mit dem Skalpell Teile abgeschabt, mit Pinsel und Cyanotypielösung Teile nachgedunkelt. Belichtet.
Am nächsten Tag partiell Cyanotypielösung mit dem Pinsel aufgetragen und Augennegativ im Sonnenlicht belichtet. Die harten Ränder mit einem Reinigungsschwamm “abgeschmirgelt”.

Hohlscheibenwelt-Cyanotypie III

Cyanotypie auf Nessel, 40 x 40 cm.
Cyanotypielösung, Rezept II (500+500 ml), zusätzlich 4 g AgarAgar und eine Messerspitze Kaliumdichromat.
Lösung mit Sprühflasche aufgetragen (leeres Fensterputzmittel). Hohlkammerplatten, einen kleinen Ast und ein Löwenzahnblatt aufgelegt. Wetter sonnig bis diesig. Durch die Temperatur und Luftfeuchtigkeit war die große Hohlkammerplatte beschlagen und ich habe sie nach einer halben Stunde leicht schräg mit etwas Abstand gestellt. Dazu Farbpulver (Chromoxydgrün) aufgestäubt. Das Farbpulver hat nur als Abdeckmittel gewirkt und nur einen ganz sachten grünlichen Schimmer hinterlassen. Von der Leinwand wurde es nicht aufgenommen. Nach etwas mehr als 1 Stunde mit dem Gartenschlauch abgewaschen. Mit Wasserstoffperoxidlösung und Badreiniger besprüht (hatte die Sprühflasche verwechselt – eigentlich wollte ich Essiglösung verwenden) wodurch der mittlere Teil leicht ausbleichte. Schnell abgewaschen und getrocknet.

Hohlscheibenwelt-Cyanotypie II

Cyanotypie auf Nessel 40×40 cm (ungebügelt)
Hohlscheibenwelt II.

Bedeckter Tag, regnerisch. Cyanotypielösung aufgesprüht, mit gelbem Farbpulver bestäubt. Hohlkammer- Kunststoffplatten und Folie aufgelegt. 1 h bei bedecktem Himmel belichtet, ausgewaschen. Das Ergebnis war bleich und unbefriedigend.
Am nächsten Tag (sonnig) Cyanotypielösung mittig aufgesprüht und nach dem ersten Aufsaugen weitere Lösung aufgeleert. Hohlkammer-Kunststoffplatten und Mangold-Blatt aufgelegt. 1 h in der Sonne belichtet. Ausgewaschen. Im Freien getrocknet.

Cyanotypielösung nach Ansatz II plus 4 g Agar Agar und eine Messerspitze Kaliumdichromat

Hohlscheibenwelt-Cyanotypie I

Cyanotypie auf Nessel, 40×40 cm.
Cyanotypielösung im Schatten per Sprayflasche aufgesprüht. Hohlkammer-Kunststoffplatte, Zitronennetz, Kerzenständer, Alufolie und Metallführung aus zerlegtem Herd aufgelegt. In der Sonne 12 Minuten belichtet, aus Sprühflasche Lösung mit Essigessenz und Lösung mit Wasserstoffperoxid aufgesprüht. Mit Wasserschlauch abgewaschen und getrocknet.