Damit sich die Säure nicht so schnell verbraucht, sollte die Plattenrückseite abgedeckt werden.

Das klassische Verfahren geht so: Sie leeren etwas Abdecklack in die Mitte der Druckplatte und verteilen ihn mit einem Pinsel zum Rand hin. Kontrollieren Sie nach der beidseitigen Beschichtung unbedingt den Facettenrand. Hier könnten sich Fehlstellen befinden, die sich im Druck unangenehm bemerkbar machen.

Wer Zeit und Lösungsmittel sparen will, kann die Plattenrückseite mit Tesa-Pack oder Selbstklebefolie abkleben. Bucheinbindefolie lässt sich mehrmals verwenden und über den Kunststoffabfall entsorgen. Sie ist somit umweltschonender als Lack, der mit Nitroverdünnung oder Waschbenzin abgewaschen werden muss.Quelle: http://www.radiertechniken.de
Für kürzere Ätzzeiten genügt auch das Einsprühen der Rückseite mit Haarspray, das man sonst auch zum Fixieren von Kohlezeichnungen und bei der Radierung zur Herstellung einer sehr feinen Aquatinta (durch dünnes Aufsprühen) verwenden kann.Quelle: http://www.radiertechniken.de
Mit Sprühlack lässt sich die Rückseite der Druckplatte schnell und einfach abdecken. Autolack hat den Vorteil, die Plattenrückseite dauerhaft zu schützen aber den Nachteil, sich nur durch Schleifen wieder entfernen zu lassen. Für die Vorderseite ist er daher ungeeignet, es sei denn, jemand findet ein geeignetes Abbeizmittel.Quelle: http://www.radiertechniken.de
Im Elektronik-Fachhandel wird ein Spray-Kunststoff angeboten, der sich evtl. lösen lässt.

Gute Erfahrungen habe ich mit Schuhwachs aus Bienenwachs und Silikon gemacht, das von Salamander als Pumpspray angeboten wird. Der Vorteil: Wachs lässt sich mit Spiritus entfernen. Sie benötigen keine umweltschädlichen CKW-Lösungsmittel.Quelle: http://www.radiertechniken.de

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